Neubaumaßnahme Gemeindezentrum Großenbaum

Seit knapp fünf Jahren beschäftigt sich ein eigens gebildeter Ausschuss mit der Zukunft unserer Gemeindestandorte – mit vielen Gesprächen, Ideen und der Frage, wie kirchliches Leben auch in Zukunft lebendig, nachhaltig und einladend gestaltet werden kann. Zusätzlichen Schub bekam dieser Prozess durch den Beschluss der Evangelischen Kirche im Rheinland, bis 2035 alle kirchlich genutzten Gebäude treibhausgasneutral auszurichten.

Im Ergebnis wurde beschlossen, die Zukunft der Gemeinde auf drei Standorte zu konzentrieren: Huckingen, Ungelsheim und Großenbaum. Während Huckingen und Ungelsheim bereits gut aufgestellt sind, entsteht in Großenbaum nun Schritt für Schritt etwas Neues: ein modernes Gemeinde- und Quartierszentrum, das künftig das kirchliche Leben vor Ort bündeln wird.

Auf dieser Seite werden wir in den kommenden Monaten regelmäßig über den aktuellen Stand der Planungen, Hintergründe und die nächsten Schritte informieren. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen.

 

Sollte es konkrete Fragen geben, melden Sie sich gerne bei: michael.rethmeier@ekir.de

Zukunftsstandort Großenbaum nimmt Form an
18.05.2026Großenbaum

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich ein eigens gebildeter Ausschuss mit der Zukunft unserer Gemeindestandorte. Nach ersten Beratungen gemeinsam mit der Landeskirche, Fachplanern, Gemeindemitgliedern und dem Verwaltungsamt nahm das Projekt Schritt für Schritt konkrete Formen an.

Im Jahr 2023 wurde für den Standort Großenbaum eine umfangreiche Machbarkeitsstudie durch das Projektplanungsbüro WOLF R. SCHLÜNZ PROJEKTE GmbH & Co. KG erstellt. Dabei wurden unterschiedlichste Szenarien untersucht – vom Erhalt und Umbau der bestehenden Gebäude über Teilabbrisse bis hin zu möglichen kompletten Neubauten. Parallel dazu wurden im Rahmen der zukünftigen Ausrichtung der Gemeinde bereits erste strukturelle Entscheidungen getroffen. So wurde unter anderem ein Wohnhaus in Großenbaum verkauft, das inzwischen im Besitz des Kirchenkreises ist.

2024 folgte die Auswertung verschiedener Entwürfe und Vorstellungen mehrerer Architekturbüros. Nach diesem Prozess entschied sich die Gemeinde für eine Zusammenarbeit mit Maier + D’Agostino Architekten. Seit Ende 2024 wird nun gemeinsam an der konkreten Planung gearbeitet.

Inzwischen ist daraus Schritt für Schritt ein Zukunftskonzept für den Standort Großenbaum entstanden. Geplant ist ein neues Gemeinde- und Quartierszentrum, das künftig an der Stelle des heutigen Jugendzentrums entstehen soll. Direkt angeschlossen wird außerdem die Erweiterung der bisherigen zweigruppigen KiTa auf künftig vier Gruppen.

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