Aus weniger wird mehr
Wie das neue Quartierszentrum Räume neu denkt
Im Rahmen der Analyse für den Standort Großenbaum wurde deutlich: Für die Zukunft braucht es vor allem Räume, die flexibler und vielseitiger genutzt werden können.
Betrachtet man das Gemeindehaus in Rahm, das Gemeindehaus in Großenbaum und das Jugendzentrum gemeinsam, gibt es zwar viele Räume – diese sind jedoch häufig klein, nicht barrierefrei oder nur wenig ausgelastet. Die Analyse zeigte: Die derzeitige Raumauslastung liegt bei nur rund 40 Prozent.
Die Konsequenz daraus: bessere Nutzung bei gleichzeitig weniger Fläche. Im Mittelpunkt der neuen Planung stehen deshalb flexible Mehrzweckräume mit variablen Wänden und modernem Schallschutz, sodass unterschiedliche Angebote parallel stattfinden können. Gleichzeitig wird die Gesamtfläche gegenüber den bisherigen Gebäuden um mehr als 40 Prozent reduziert.
Und genau darin liegt die eigentliche Stärke des neuen Quartierszentrums: Aus weniger Fläche entstehen mehr Möglichkeiten. Mehr Begegnung, weil künftig vieles unter einem Dach stattfindet. Das Gemeindebüro, das Büro des BBZ und zukünftig auch das Pfarrbüro mit einem Pfarrer vor Ort werden Teil des neuen Quartierszentrums sein. Mehr Offenheit durch helle, transparente und einladende Räume, offene Küchen und eine großzügige Terrasse. Mehr Flexibilität, weil unterschiedlichste Nutzungen parallel möglich werden. Mehr Gemeinschaft durch neue Begegnungsflächen und einen Garten, der gemeinsam mit dem Kindergarten gestaltet wird. Mehr Modernität und Nachhaltigkeit durch ein zeitgemäßes, CO₂-reduziertes Gebäude.
So ersetzt das neue Quartierszentrum mehrere ältere Gebäude durch einen modernen, lichtdurchfluteten Ort der Begegnung – offen, flexibel und zukunftsorientiert für die Menschen im Stadtteil.